Kooperation

Referenzschulnetzwerk "Ganztägig lernen" 2019 - 20

Voneinander lernen

Im aktuellen Referenzschulnetzwerk „Ganztägig lernen“ 2019 – 2020 arbeiten 24 Ganztagsschulen auf Gesamtnetzwerktreffen und in drei Netzwerken mit jeweils 8 Schulen.

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Auftaktveranstaltung Referenzschulnetzwerk „Ganztägig lernen“ 2015/16

Auftaktveranstaltung zum Referenzschulnetzwerk "Ganztägig lernen" 2015/16 Schleswig-Holstein
 
Vierundzwanzig ausgewählte Ganztagsschulen wurden am 15. Juni bei der Auftaktveranstaltung des Referenzschulnetzwerkes "Ganztägig lernen" 2015/16 von Bildungsministerin Ernst als Referenzschulen ausgezeichnet.

Als Zeichen der Anerkennung ihrer Arbeit überreichte die Ministerin den Schulen das Schild "Referenzschule 2015 - 2016".

 

© DKJS (Fotograf: Jens Krystek)

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Praxiseinblicke der Referenzschulen

Albert-Schweizer-Schule (Lübeck)

Zusammenarbeit zwischen Schule und Schulkinderhaus

Von den 550 Grund- und Gemeinschaftsschüler/-innen der Albert-Schweizer-Schule in Lübeck werden 110 Kinder durch das Schulkinderhaus betreut. Daneben werden vom Träger „Kinder Wege“ GmbH eine Frühbetreuung, die Bildung von sozialen Gruppen und offene Kinder- und Jugendarbeit angeboten. Dafür stehen eigene Räumlichkeiten zur Verfügung. Der Träger beschäftigt 12 Mitarbeiter/-innen.

Wichtige Schritte, die in den letzten Jahren die Zusammenarbeit von Schule und Schulkinderhaus gefördert und verbessert haben sind:

  • feste Bürozeiten der Leiterin des Schulkinderhauses in den Räumlichkeiten der Konrektorin,
  • eine gemeinsame Leitbildentwicklung mit allen an der Schule beteiligten Personen,
  • regelmäßige Herausgabe einer Wochenübersicht durch die Konrektorin, um den Schulbetrieb transparent zu gestalten sowie
  • ein Neubau mit langer Vorplanung (seit 2012), um auf die Vielzahl an Bedürfnissen eingehen zu können.

Gegenseitig bekannt machen und voneinander wissen

Bei der Gestaltung des Ganztagsangebotes ist die Frage aufgetaucht, wie Eltern und Lehrkräfte mit den Mitarbeitenden des Schulkinderhauses bekanntgemacht werden können.

Dazu wurde zunächst das Team des Ganztags sowie das Programm in den Schulgremien vorgestellt.

Aktivitäten wie die Weihnachtsfeiern oder Schulentwicklungstage wurden ab sofort gemeinsam durchgeführt.

Die Mitarbeiter/-innen des Ganztages sind bei den Elterngesprächen anwesend.

Gemeinsame Projekte, wie z.B. eine Gemüseakademie oder eine Bienenzucht, fördern ebenso wie ein Netzwerk der Leitungen (Arbeiten am Gartenzaun) die Zusammenarbeit.

Neue Mitarbeiter/-innen erhalten eine Begrüßungsmappe erhalten, in der sie alle wichtigen Informationen zu den Kolleg/-innen finden.

Wenn Sie mehr über die Arbeit der Schule bzw. die Zusammenarbeit der Schule mit dem Schulkinderhaus erfahren möchten, nehmen Sie Kontakt auf:

 

Johannes-Schwennesen-Schule (Tornesch)

Räume anders denken

Die Johannes-Schwennesen-Schule hat sich intensiv mit ihrem Raumkonzept beschäftigt. Das neue Konzept bietet den Ganztagskindern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Nachmittags eine gute Orientierung. In allen Klassenräumen findet sich eine ähnliche Ordnung wieder und die Materialien sind leicht zugänglich, so dass alle Kinder die Hausaufgabenzeit gut in den Klassenräumen erledigen können. 

Sowohl die klar strukturierte Gestaltung der Klassenzimmer als auch die multifunktionalen Schulmöbel tragen zu einer ruhigen Atmosphäre für Mitarbeiter/-innen und Kinder bei.
Das Konzept ist nachahmenswert.

Wenn Sie mehr über die Arbeit der Schule bzw. das Raumkonzept der Schule erfahren möchten, nehmen Sie Kontakt auf:

 

Schulzentrum Nord (Pinneberg)

Leseförderung

Das Schulzentrum Nord ist eine Grund- und Gemeinschaftsschule und seit 2005 Offene Ganztagsschule. Der Anteil der Schüler/-innen mit Migrationshintergrund liegt in der ersten Sekundarstufe bei 46 Prozent, viele der Schülerinnen und Schüler der Schule kommen aus Familien, die unter schwierigen sozioökonomischen Bedingungen leben.

Die Schule arbeitet seit längerem mit dem Ansatz und den Materialien des Projektes zur Lesekompetenzförderung „Lesen macht stark“. Sie bietet seit drei Jahren ein verbindliches Angebot einer Leseförderung in Eigenlernzeit an. Dabei dienen sogenannte „Lesementoren“ den „Patenschüler/-innen“ als feste Bezugspersonen, die sie spielerisch zum Lesen bewegen. Das heißt beim Ankommen erst mal schnacken und spielen, bevor dann gelesen wird. Hierbei soll Lesen ein Genuss sein.

Seit der Einführung der Lesementoren sind die Erfahrungen bei der Leseförderung mit den Schülerinnen und Schülern positiv. Die Lesefähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden im 5. Jahrgang von einer Lehrkraft eingeschätzt. Besonders der 10. Jahrgang lässt sich leicht für das Lesen gewinnen. Als Anerkennung für die Teilnahme am Programm erhalten die Teilnehmenden eine Bemerkung über ihr Engagement im Zeugnis.

Die Möglichkeit der Übertragbarkeit des Programms auf die Grundschule war ein wichtiges Thema. Insbesondere stellte der respektvolle Umgang der Schülerinnen und Schüler miteinander eine wichtige Frage in dem Modell „die 4. Klasse liest der 1. Klasse vor“ dar.

Wenn Sie mehr über die Arbeit der Schule bzw. die Lesekompetenzförderung an der Schule erfahren möchten, nehmen Sie Kontakt auf:

 

Grundschule Wentorf

Superfreitag

Am Superfreitag  haben die Kinder die Möglichkeit, ganz spontan an unterschiedlichen Angeboten in der Bewegungslandschaft, im Forscher-Labor, im Kreativ-Atelier, in der Musik-Werkstatt oder an verschiedenen Mi(t)Ma(ch)-Aktionen teilzunehmen - je nachdem, wozu sie Lust haben. Schon kurz nach der Einführung stellte sich heraus, dass der Superfreitag einen erfolgreichen Konzeptbaustein des Ganztags darstellt.

Die Einbindung der Eltern in das Format einer Vortragsreihe war ein weiterer gelungener Schritt hin zu mehr Eltern-Partizipation und wird bislang sehr gut angenommen. Die Beteiligung ist sehr inspirierend und ein sehr großer Schritt, um die Eltern mehr in den Ganztag einzubeziehen.

Wenn Sie mehr über die Arbeit der Schule bzw. die Lesekompetenzförderung an der Schule erfahren möchten, nehmen Sie Kontakt auf:

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Praxiseinblicke der Referenzschulen

Albert-Schweizer-Schule (Lübeck)

Zusammenarbeit zwischen Schule und Schulkinderhaus

Von den 550 Grund- und Gemeinschaftsschüler/-innen der Albert-Schweizer-Schule in Lübeck werden 110 Kinder durch das Schulkinderhaus betreut. Daneben werden vom Träger „Kinder Wege“ GmbH eine Frühbetreuung, die Bildung von sozialen Gruppen und offene Kinder- und Jugendarbeit werden angeboten. Dafür stehen eigene Räumlichkeiten zur Verfügung. Der Träger beschäftigt 12 Mitarbeiter/-innen.

Wichtige Schritte, die in den letzten Jahren die Zusammenarbeit von Schule und Schulkinderhaus gefördert und verbessert haben sind:

  • feste Bürozeiten der Leiterin des Schulkinderhauses in den Räumlichkeiten der Konrektorin,
  • eine gemeinsame Leitbildentwicklung mit allen an der Schule beteiligten Personen,
  • regelmäßige Herausgabe einer Wochenübersicht durch die Konrektorin, um den Schulbetrieb transparent zu gestalten sowie
  • ein Neubau mit langer Vorplanung (seit 2012), um auf die Vielzahl an Bedürfnissen eingehen zu können.

Gegenseitig bekannt machen und voneinander wissen

Bei der Gestaltung des Ganztagsangebotes ist die Frage aufgetaucht, wie Eltern und Lehrkräfte mit den Mitarbeitenden des Schulkinderhauses bekanntgemacht werden können.

Dazu wurde zunächst das Team des Ganztags sowie das Programm in den Schulgremien vorgestellt.

Aktivitäten wie die Weihnachtsfeiern oder Schulentwicklungstage wurden ab sofort gemeinsam durchgeführt.

Die Mitarbeiter/-innen des Ganztages sind bei den Elterngesprächen anwesend.

Gemeinsame Projekte, wie z.B. eine Gemüseakademie oder eine Bienenzucht, fördern ebenso wie ein Netzwerk der Leitungen (Arbeiten am Gartenzaun) die Zusammenarbeit.

Neue Mitarbeiter/-innen erhalten eine Begrüßungsmappe erhalten, in der sie alle wichtigen Informationen zu den Kolleg/-innen finden.

Wenn Sie mehr über die Arbeit der Schule bzw. die Zusammenarbeit der Schule mit dem Schulkinderhaus erfahren möchten, nehmen Sie Kontakt auf:

 

Johannes-Schwennesen-Schule (Tornesch)

Räume anders denken

Die Johannes-Schwennesen-Schule hat sich intensiv mit ihrem Raumkonzept beschäftigt. Das neue Konzept bietet den Ganztagskindern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Nachmittags eine gute Orientierung. In allen Klassenräumen findet sich eine ähnliche Ordnung wieder und die Materialien sind leicht zugänglich, so dass alle Kinder die Hausaufgabenzeit gut in den Klassenräumen erledigen können. 

Sowohl die klar strukturierte Gestaltung der Klassenzimmer als auch die multifunktionalen Schulmöbel tragen zu einer ruhigen Atmosphäre für Mitarbeiter/-innen und Kinder bei.
Das Konzept ist nachahmenswert.

Wenn Sie mehr über die Arbeit der Schule bzw. das Raumkonzept der Schule erfahren möchten, nehmen Sie Kontakt auf:

 

Schulzentrum Nord (Pinneberg)

Leseförderung

Das Schulzentrum Nord ist eine Grund- und Gemeinschaftsschule und seit 2005 Offene Ganztagsschule. Der Anteil der Schüler/-innen mit Migrationshintergrund liegt in der ersten Sekundarstufe bei 46 Prozent, viele der Schülerinnen und Schüler der Schule kommen aus Familien, die unter schwierigen sozioökonomischen Bedingungen leben.

Die Schule arbeitet seit längerem mit dem Ansatz und den Materialien des Projektes zur Lesekompetenzförderung „Lesen macht stark“. Sie bietet seit drei Jahren ein verbindliches Angebot einer Leseförderung in Eigenlernzeit an. Dabei dienen sogenannte „Lesementoren“ den „Patenschüler/-innen“ als feste Bezugspersonen, die sie spielerisch zum Lesen bewegen. Das heißt beim Ankommen erst mal schnacken und spielen, bevor dann gelesen wird. Hierbei soll Lesen ein Genuss sein.

Seit der Einführung der Lesementoren sind die Erfahrungen bei der Leseförderung mit den Schülerinnen und Schülern positiv. Die Lesefähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden im 5. Jahrgang von einer Lehrkraft eingeschätzt. Besonders der 10. Jahrgang lässt sich leicht für das Lesen gewinnen. Als Anerkennung für die Teilnahme am Programm erhalten die Teilnehmenden eine Bemerkung über ihr Engagement im Zeugnis.

Die Möglichkeit der Übertragbarkeit des Programms auf die Grundschule war ein wichtiges Thema. Insbesondere stellte der respektvolle Umgang der Schülerinnen und Schüler miteinander eine wichtige Frage in dem Modell „die 4. Klasse liest der 1. Klasse vor“ dar.

Wenn Sie mehr über die Arbeit der Schule bzw. die Lesekompetenzförderung an der Schule erfahren möchten, nehmen Sie Kontakt auf:

 

Grundschule Wentorf

Superfreitag

Am Superfreitag  haben die Kinder die Möglichkeit, ganz spontan an unterschiedlichen Angeboten in der Bewegungslandschaft, im Forscher-Labor, im Kreativ-Atelier, in der Musik-Werkstatt oder an verschiedenen Mi(t)Ma(ch)-Aktionen teilzunehmen - je nachdem, wozu sie Lust haben. Schon kurz nach der Einführung stellte sich heraus, dass der Superfreitag einen erfolgreichen Konzeptbaustein des Ganztags darstellt.

Die Einbindung der Eltern in das Format einer Vortragsreihe war ein weiterer gelungener Schritt hin zu mehr Eltern-Partizipation und wird bislang sehr gut angenommen. Die Beteiligung ist sehr inspirierend und ein sehr großer Schritt, um die Eltern mehr in den Ganztag einzubeziehen.

Wenn Sie mehr über die Arbeit der Schule bzw. die Lesekompetenzförderung an der Schule erfahren möchten, nehmen Sie Kontakt auf:

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Dokumentation Praxisforen

Hier finden Sie die Dokumentation der auf dem Kongress 2016 angebotenen Praxisforen einschließlich der Materialien der Referent/-innen.

 

Forum I: Multiprofessionelle Teamentwicklung: Erfolgsfaktoren für die Zusammenarbeit in der Schule mit Dr. Elmar Phillip

 

In dem Forum "Multiprofessionelle Teamentwicklung" gingen die Teilenhemenden Fragen schulinterner multiprofessioneller Zusammenarbeit nach. Als Einstieg diente der Film „Kampf um den Südpol“. Der Polarforscher Roald Amundsen und der Brite Sir Ernest Scott führten beide mit sehr unterschiedlichen Strategien und Mitteln ihr Team zum Südpol. Amundsens Erfolgskriterien dabei: 

  • Konzentration auf das Wesentliche
  • Vorerfahrung
  • vorausschauendes Planen (strategisches und systemisches Denken)
  • gute Ausbildung und Multiprofessionalität („Allrounder und Spezialisten“)
Aber was haben dieser Film und Amundsen Erfolgskriterien mit der Schule in der heutigen Zeit zu tun? Wo finden sich Parallelen? In seinem Vortrag geht Elmar Phillip intensiver auf Teamrollen nach Meredith Belbin ein und beschreibt die Notwendigkeit, Kommunikation im Team zu unterstützen und zu pflegen.
Hierzu verweist er auf hilfreiche Tools, die in seiner angefügten Präsentation zu finden sind.
 
Ein abschließendes Zitat von Heinz Rodenbusch schließt den Vortrag ab: „Wir müssen uns auf die Schatzsuche begeben und nicht auf die Defizitsuche!“
 
 

 

 

Forum II: "Wann können wir miteinander reden?" Innerschulische Kooperation in der Ganztagsschule mit Thomas Anke, Stephanie Wolf und Susanne Hoffmann-Michel

 

Das Forum begann mit der Vorstellung zweier Konzepte, die beispielhaft für gut funktionierende Zusammenarbeit an Ganztagsschule stehen: vorgestellt wurden die Grundschule Eichholz in Lübeck durch Stephanie Wolf (Schulleiterin) und Thomas Anke (stellvertretende Leitung Schulkinderhaus Grundschule Eichholz) und  die Stadteilschule Öjendorf durch Susanne Hoffmann-Michel (Sozialpädagogin des schulinternen Beratungsdienstes). In der sich anschließenden Diskussionsrunde konnten die Teilnehmer/-innen unter Moderation der Referenten das Gehörte auf ihre jeweilige Arbeitssituation beziehen.

Frau Wolf und Herr Anke stellten die verschiedenen Kooperationsformen und Kommunikationsstrukturen zwischen der Schule und dem Schulkinderhaus dar. 2007 wurde der langwierige, aber inzwischen überaus erfolgreiche Prozess eingeleitet, in dem alle Mitarbeiter/-innen – von den Lehrkräften, Schulsozialarbeiterinnen, Sozialpädagoginnen und -pädagogen, Erzieherinnen und Erziehern über Heilerziehungspfleger/-innen und weitere Professionen – beteiligt waren und sind.Kernstück der vielschichtigen Kooperationen sind vor allem die multiprofessionellen Klassenteams aus Lehrkräften und Integrationshelfern. Letztere sind den ganzen Tag in der Schule. Die Teams treffen sich einmal wöchentlich, die Zeiten dazu werden individuell vereinbart.

Frau Wolf und Herr Anke empfehlen unbedingt vor dem Arbeitsbeginn Gespräche im Team über die Vorstellung der Zusammenarbeit, die unterschiedlichen Arbeitsweisen und -haltungen zu führen. Sonst können Gewohnheiten der einen oder anderen Profession (als Beispiel wurde ein Integrationshelfer benannt, der mit seinem Kaffee in den Unterricht kam) zu ungewollten Konflikten führen. Die Rollenklärung benannten sie als einen nie endenden Prozess. Frau Wolf riet davon ab, gut funktionierende Teams zu trennen.

Darüber hinaus legten Herr Anke und Frau Wolf noch einmal die Wichtigkeit gemeinsam durchgeführter Schulentwicklungstage und besuchter Fortbildungen dar. Denn Lehrkräfte betrachten, reflektieren, handeln in Situationen anders als bspw. Heilerzieher/-innen. Den Austausch über das pädagogische Handeln ermöglicht einen Perspektivwechsel, der allen Beteiligten neue Erkenntnisse ermöglicht und von den Mitarbeiter/-innen der Lübecker Schule als überaus gewinnbringend bewertet wird.

Susanne Hoffmann-Michel referierte über die Struktur der multiprofessionellen Teams an ihrer Schule, der Stadtteilschule Öjendorf in Hamburg. Hier arbeiten die Teams beispielsweise in einem Arrangement, das als „Jahrgangsteams 5“ benannt ist. Es beinhaltet regelmäßig wiederkehrende Treffen von Klassenleiter/-in, Sozialpädagoge/-in und Sonderpädagoge/-in, die eine fünfte Klasse übernehmen werden. Getroffen wird sich schon vor Beginn des Schuljahres; während des Schuljahres findet einmal in der Woche ein Austausch des Teams über die Klasse statt. Ebenfalls einmal pro Woche treffen sich die Teams auf Jahrgangsbasis mit der Abteilungsleiterin. Einmal im Monat verabredet sich das Team, um Organisatorisches zu klären. Vier Jahrgänge sind bereits auf die Weise organisiert, die folgenden wachsen nach und nach hoch. 

Diese Modelle in Gänze auf die eigene Situation anzuwenden, ist sicher nicht allen Teilnehmern möglich, wie Susanne Hoffmann-Michel feststellt: „Ich habe an meinem Tisch bemerkt, wie frustrierend es sich für manch einen anfühlt, wenn es an der eigenen Schule kaum kooperative Formen erkennbar sind, die Praxisbeispiele einem wie unerreichbare Visionen vorkommen“. Dennoch betont sie die Gewichtung der inneren Einstellung: „Mir ist klar geworden, dass es bei der schwierigen Ressourcenlage ganz stark auf die Überzeugung ankommt. Man muss es erst einmal ganz weit oben auf die Agenda stellen und dann einen ersten Schritt erfolgreich hinbekommen. Ich denke, dann geht es immer weiter. Aber der erste Schritt, die erste erfolgreiche Umsetzung ist manchmal nicht so einfach hinzubekommen“. 

Die Powerpoint-Präsentation von Stephanie Wolf von der Grundschule Eichholz finden Sie hier: PPT Kommunikation
 
 

 

Forum III: "Ich arbeite seit 30 Jahren allein". Ganztagsschule als Teamaufgabe – Haltungen sichtbar machen und multiprofessionelle Teamarbeit einleiten. Mit Jochen Arlt und Renate Buschmann

 
Im Forum „"Ich arbeite seit 30 Jahren allein" hatten die Referent/-innen Jochen Arlt (ehemaliger Lehrer und Schulleiter der Fritjof-Nansen-Schule Flensburg) und Renate Buschmann (ehemalige Lehrerin und Stufenleiterin der Fritjof-Nansen-Schule Flensburg) ursprünglich die Idee, dass sich die Teilnehmenden mit ihren jeweils unterschiedlichen professionellen Hintergründen über ein Rollenspiel mit den gegenseitigen Perspektiven und Erwartungen auseinandersetzen und daraus Handlungsschritte ableiten.
 

Die circa 20 Teilnehmenden des Forums III waren jedoch in der Vielzahl Ganztagskoordinator/-innen – und konterkarierten damit die Planung der Referent/-innen. Dafür gab es nun aber Gelegenheit, von den jeweiligen Erfahrungen an der eigenen Schule zu berichten, um daraus mögliche Anregungen für die eigene Praxis abzuleiten.

Schnell spitzten sich die Beschreibungen auf eine Erkenntnis zu: zahlreiche der Koordinator/-innen und pädagogischen Mitarbeiter/-innen im Ganztag fühlen sich im Arbeitsalltag allein gelassen und als von den Lehrkräften wenig unterstützt und wahrgenommen. Was für den einen oder die andere vielleicht ermüdend wirkte, war für andere Unterstützung und eine wohltuende Erkenntnis: das Wissen darum, dass auch andere in derselben Situation arbeiten und auf dieselben Probleme stoßen.

Die Gründe für diese Situation liegen auch bei den Schulen, so Buschmann. Viele Schulen würden nach wie vor ausschließlich die Organisation des unterrichtlichen Schulalltags verfolgen – Zusammenarbeit mit dem pädagogischen Personal am Nachmittag stehe dabei zunächst im Hintergrund. Die Chancen eines engen Austauschs und der Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Akteuren einer Ganztagsschule müssen oftmals erst erkannt werden.
Sie schlägt daher vor, vorhandene Gremien gemeinsam zu nutzen und über gemeinsame Themen Konzepte zu entwickeln, die in Kooperation umgesetzt werden. Als mögliche Beispiele nannte die Referentin die Erledigung der Hausaufgaben, das soziale Lernen als allgemeines Handlungsfeld sowie die Berufsorientierung.
 
Zum Abschluss wiesen die Referenten auf eine Veröffentlichung von Peter Balnis hin:
„Arbeitsfelder sozialpädagogischer Fachkräfte in Ganztagsschulen“. In: Arbeitsplatz Ganztagsschule – pädagogisch wertvoll! Handreichung für die sozialpädagogische Arbeit an Ganztagsschulen, Frankfurt am Main 2008, S. 51-82. 
 
 

 

Forum IV: „Wir wollen ein Stück näher rücken!“ – Jugendarbeit und Schule mit Eike Binge und Stefan Clotz

 
In einem gemeinsamen Brainstorming haben die Teilnehmenden des Workshops aus ihren unterschiedlichen Erfahrungen sowohl Erfolge als auch Stolpersteine in der Kooperation zwischen Schule und Jugendarbeit zusammengetragen.
 
 
Dabei fokussierte die Diskussion immer wieder darauf, wie es gelingen kann, auch die Prinzipien der offenen Kinder- und Jugendarbeit, wie z.B. Freiwilligkeit und Partizipation in den Schulalltag zu integrieren.
 
Bei allen guten Praxisbeispielen wurde deutlich, dass die Jugendarbeit zusätzliche Ressourcen benötigt, um gut in Schule wirken zu können. Und auch: Viele Schulen sind nicht nur ein Stück näher gerückt, sondern haben sich geöffnet und entwickeln Ganztagsschule gemeinsam mit allen Beteiligten weiter.
 
 

 

Forum V: Kulturkooperationen zwischen Schulen und ihren Partnern - Potentiale für die Gestaltung von Ganztagsschulen mit Marion Nagel und Ute Kohrs

 
Beschreibung und Material folgen
 

 

Forum VI: Qualität gemeinsam weiterentwickeln: Das Lübecker Konzept „Ganztag an Schulen“ – Zusammenarbeit von Schulen, Schulträger und Schulamt bei der Qualitätsentwicklung von Ganztagsschule mit Volkert Brammer, Helge Daugs, Joachim Karschny, Henning Laue und Sonja Rieper

 
Im mit circa 40 Teilnehmenden sehr gut besuchten Forum „Qualität gemeinsam weiterentwickeln“ wurde das Lübecker Konzept „Ganztag an Schulen“ – Zusammenarbeit von Schulen, Schulträger und Schulamt bei der Qualitätsentwicklung von Ganztagsschule vorgestellt.
Sonja Rieper vom Schulträger, Schulrat Helge Daugs, Joachim Karschny vom Träger KinderWege gGmbH und Schulleiter Henning Laue von der Bugenhagen-Schule schilderten den Prozess von seiner Entstehung bis heute.
 

Als besonders hilfreiches Instrument für dessen Umsetzung nannte Schulleiter Laue den Schulentwicklungstag. Weiterhin zeigte er sich von der hohen Qualität des Trägers KinderWege gGmbH beeindruckt und fühlt sich bei diesem Träger in guten Händen.

Joachim Karschny wies darauf hin, dass eine Konkurrenz vor Ort nicht zielführend sei, sondern vielmehr nur eine Zusammenarbeit aller Beteiligten zum Erfolgt führe. Schulrat Daugs unterstrich diesen Gedanken und ergänzte, dass die Ganztagsschulen am Leitgedanken arbeiten müssen im Sinne von „Wir haben keine Ganztagsschule, wir sind eine Ganztagsschule“.

Allen Referent/-innen lagen die „Lernzeiten“ als Weiterentwicklung der Hausaufgabenbetreuung sehr am Herzen. Hier wünschten sich alle Beteiligten die Möglichkeit der Teilnahme von Lehrkräften. Sie machten die Notwendigkeit von qualifiziertem Personal im Ganztag als Voraussetzung für gute Ganztagsschule und für die Qualität der Angebote deutlich. Dies sei entsprechend auch ein Ziel der Lübecker Initiative.

Als Fazit wurde benannt, dass sich Ganztagsschulen nur qualitativ weiterentwickeln können, wenn alle Akteure in der Kommune gemeinsam daran arbeiten. Unterschiede zwischen den städtischen und ländlichen Kommunen müssten dabei individuell gehandhabt werden.
 
 
 
 

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Forum VI: Qualität gemeinsam weiterentwickeln: Das Lübecker Konzept „Ganztag an Schulen“ – Zusammenarbeit von Schulen, Schulträger und Schulamt bei der Qualitätsentwicklung von Ganztagsschule

Wann ist die Kooperation von Schulträger und Schulamt erfolgreich und was haben die Schulen konkret davon? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Forums. Aus den unterschiedlichen Perspektiven von Schule, Schulträger, Schulamt und Schulentwickler wird der gemeinsame Prozess einer erfolgreichen Zusammenarbeit in Lübeck vorgestellt. In einer sich anschließenden Austauschphase haben Sie in Kleingruppen die Gelegenheit, die Beteiligten zu befragen und Aspekte solcher Veränderungsprozesse zu diskutieren.

Wie sahen die einzelnen Schritte in diesem Prozess aus? Was waren Erfolgsfaktoren? Was würden die Akteurinnen und Akteure heute anders machen? Und welche Tipps haben sie für „Nachahmende“?

Die Hansestadt Lübeck verfolgt mit ihrem Konzept „Ganztag an Schule“ das Ziel, ein verlässliches und qualitatives Betreuungsangebot mit fachlichen Standards durchzuführen, das eng verzahnt mit dem Vormittag des Lernens zusammenwirkt. Grundlage für die gemeinsame Zusammenarbeit von Vor- und Nachmittag bildet eine schulstandortbezogene Ganztagskonzeption, die neben gemeinsamen pädagogischen Leitgedanken, Zielsetzungen und Maßnahmen beinhaltet, die regelmäßig evaluiert und fortgeschrieben werden.

Eine Anmeldung zu diesem Workshop ist aus Platzgründen leider nicht mehr möglich!

 

Referent/-innen:

Helge Daugs, Schulrat des Schulamtsbezirkes Lübeck

Joachim Karschny, Diplom-Psychologe, Psychotherapeut, Geschäftsführer KinderWege gGmbH

Henning Laue, Schulleiter der Bugenhagen-Schule Lübeck

Sonja Rieper, Fachstelle schulische Ganztags- und Betreuungsangebote der Hansestadt Lübeck

 

Moderation:

Volkert Brammer, Coach und Trainer, Schulentwickler aus Lübeck

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Forum V: Kulturkooperationen zwischen Schulen und ihren Partnern - Potenziale für die Gestaltung der Ganztagsschule

Kulturkooperationen zwischen Schulen und ihren Partnern - Potenziale für die Gestaltung der Ganztagsschule

Kulturelle Angebote eröffnen Kindern und Jugendlichen neue Sichtweisen und Methoden, sich die Welt anzueignen und bereichern das Leben und Lernen. An der Ganztagsschule ermöglicht kulturelle Bildung Schülerinnen und Schülern neue Arten des Entdeckens der eigenen Lebenswelt und des kulturellen Umfelds als Begegnungs- und Lernort. Kulturelle Bildung ermöglicht so individualisiertes Lernen und schafft eine neue Lernkultur inner-  und außerhalb von Schulen.

Die Rahmenbedingungen von Ganztagsschule und die zunehmende Wertschätzung der kulturellen Bildung als Motor für Schulentwicklung führen zur verstärkten Zusammenarbeit mit Künstler/-innen, Musikschulen und anderen Kultureinrichtungen. Dabei stellen sich den Partnern wichtige Fragen wie:

Wie können Angebote der kulturellen Bildung an die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen anknüpfen? Wie kann kulturelle Bildung über Einzelprojekte hinausgehen und fester Bestandteil in den Angeboten der Schule werden? Wie können sich außerschulische Partner mit ihren Kompetenzen in den Schulalltag integrieren? Und wie sehen gelungene Kooperationen mit ­Kultureinrichtungen und Künstlerinnen und Künstlern aus?

In Kurzimpulsen zum Programm Kultur.Forscher! und zum Projekt "Schule trifft Kultur - Kultur trifft Schule" berichten Expertinnen und Experten von ihren konkreten Praxiserfahrungen und öffnen den Raum für Austausch und Diskussion.

Ästhetische Forschung in der Schule

Im Programm Kultur.Forscher! der PwC-Stiftung und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung kooperieren Schulen mit Kulturinstitutionen und entwickeln Projekte, in denen Kinder und Jugendliche kulturelle Phänomene erforschen. Wie die erfolgreiche Umsetzung der Ästhetischen Forschung in fünf Phasen in der Schule gestaltet werden kann und wie gelungene Kooperationen mit Kultureinrichtungen und Künstlerinnen und Künstlern aussehen beschreibt Marion Nagel (DKJS).

Projekt "Schule trifft Kultur - Kultur trifft Schule"

Im Mittelpunkt des Projektes steht die Beratung von Schulen, Institutionen und Künstlerinnen und Künstlern bei der Planung und Umsetzung von Aktivitäten der kulturellen Bildung in Schulen. Wie sich lokale und regionale Aktionsbündnisse von schulischen und außerschulischen Bildungseinrichtungen initiieren und entwickeln lassen, wie sich die Partner kennenlernen können und wie man sie einander näherbringt, wissen die 69 im Rahmen des Projekts qualifizierten und anerkannten Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittler. Von deren Arbeit und Erfahrungen berichten Ute Kohrs (Kulturministerium) und n.n. (Kulturvermittler).

Referentinnen:

Ute Kohrs, Ministerium für Justiz, Kultur und Europa, Projekt "Schule trifft Kultur - Kultur trifft Schule"

Marion Nagel, Mitarbeiterin der DKJS und ehemalige Länderverantwortliche für das Programm Kultur.Forscher! in Sachsen

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Forum IV: „Wir wollen ein Stück näher rücken!“ – Jugendarbeit und Schule

Bei der Kooperation zwischen offener Kinder -und Jugendarbeit und Schule (OKJA) treffen unterschiedliche Bildungsziele, Methoden und Prinzipien aufeinander, und die Zusammenarbeit ist nicht immer einfach.

Insbesondere die Einhaltung und Umsetzung der grundlegenden Prinzipien der OKJA in der Kooperation mit Schule, die sich seit ihrer Entstehung in den siebziger Jahren auch vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Entwicklungsprozesse bewährt haben, bleibt offensichtlich schwierig.

Wie lässt sich z.B. das Prinzip der Freiwilligkeit umsetzen, und wie finden Bedürfnis-, Lebens- und Alltagsorientierung im Schulalltag statt? Was brauchen beide Partnerinnen, um das gemeinsame Ziel, Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu unterstützen und vielfältige Bildungsprozesse zu fördern, zu erreichen?

Diesen Fragen wollen wir gemeinsam in diesem Workshop nachgehen.

Im ersten Schritt wollen wir unter Berücksichtigung der Prinzipien der offenen Kinder- und Jugendarbeit die Stolpersteine in der Kooperation zwischen Schule und Jugendarbeit diskutieren.

Im zweiten Schritt werden wir mit Beispielen aus der Praxis Ideen entwickeln, wie sich die Prinzipien der Offenen Kinder- und Jugendarbeit doch umsetzen lassen und welche Rahmenbedingungen beide Partnerinnen für eine konstruktive Zusammenarbeit brauchen.

 

Referentinnen:

Eike Binge (Stadtjugendpflege, Stadt Wedel)

Maren Kallies (Leitung Kinder- und Jugendzentrum, Stadt Wedel)

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Programm des Landeskongresses "Ganztag zwischen den Meeren" 2016

"Miteinander füreinander - multiprofessionelle Zusammenarbeit an Ganztagsschulen" war das Thema unseres siebten Landeskongresses "Ganztag zwischen den Meeren" 2016. Hier erhalten Sie einen Überblick über das Kongressprogramm...

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Hospitation: Das Bildungshaus Lauerholz – Aufwachsen und Lernen an einem Ort

Am 02. Mai 2016 öffnet die Grundschule Lauerholz in Lübeck ihre Türen und ermöglicht allen Interessierten einen praxisnahen Einblick in ihre Arbeit und in die ihrer Kooperations-partner/-innen. Neben der Möglichkeit, die besonderen Schwerpunkte der Schule kennen zu lernen, geht es um den Austausch rund um Fragen der erfolgreichen Organisation des Ganztags.

Die Grundschule Lauerholz ist Referenzschule "Ganztägig lernen" 2015/16.

 
Schwerpunktthema der Hospitation

Das Bildungshaus Lauerholz – Aufwachsen und Lernen an einem Ort

Im Rahmen der Hospitation stellt die Schule ihren Prozess dar, durch den die Zusammen-arbeit der Kooperationspartner/-innen an der Schule professionalisiert werden soll:

  • Wie gelingt uns das Lernen in einem Bildungshaus für Kinder vom ersten bis zum zehnten Lebensjahr?
  • Wie können wir unsere Kooperationen gestalten, um auch die vorhandenen Räume effektiver zu nutzen?

Ziel des Prozesses ist es, eine gemeinsame professionelle Trägerschaft für ein „Bildungshaus Lauerholz“ zu entwickeln. Mit einer überschaubaren Organisationsstruktur soll eine verlässliche und professionelle pädagogische Zusammenarbeit der Schule mit allen Kooperationspartner/-innen erreicht werden.

Die Schule und ihre Kooperationspartner/-innen geben in einem moderierten Gespräch Einblicke in die Gestaltung und Entwicklung der Schule bzw. in den Veränderungsprozess und zeigen auf, wie dieser angeleitet wird.

Zusätzlich zeigt die Schule etablierte Formen des demokratischen Lernens, die als feste Bestandteile der Schulidentität auch im Ganztagsangebot wiederzufinden sind:

  • Klassenratsstunde, Klassensprecherversammlung, Schülervollversammlung,
  • Streitschlichter,
  • Klassen- und Schuldienste sowie
  • Patenschaften.

 


 

Die Grundschule Lauerholz ist seit 2004 eine Offene Ganztagsschule und liegt im Lübecker Ortsteil Karlshof mit Zweigstelle in Israelsdorf. Sie kooperiert seit vielen Jahren erfolgreich u.a. mit zwei Elternvereinen in freier Trägerschaft. Kooperationspartner bei der Umsetzung der Ganztagsangebote ist der Elternverein „Betreute Grundschule Lauerholz e. V.“. Zusätzlich beherbergt die Schule in ihren Räumen am Standort Karlshof Kindergarten-gruppen sowie einen Hort, getragen vom Elternverein „Freie Schule Lübeck e.V.“.

Das Profil der Schule

In der Schule Lauerholz findet inklusives, gemeinsames Lernen in allen Klassenstufen statt. Es werden kognitive, soziale und methodische Kompetenzen durch einen zielgerichteten, vielfältigen Unterricht gefördert.

Das demokratische Lernen ist ein fester Bestandteil der Schulidentität. Wöchentliche Klassenratsstunden in allen Klassen, Klassensprecher/-innenversammlungen, Schüler/-innenvollversammlungen, die Ausbildung zur Streitschlichterin/zum Streitschlichter, Patenschaften und Ämterübernahme gehören zum pädagogischen Konzept.

Wichtige Merkmale von Qualität sind für die Schule die Auszeichnung als SINUS-Schule, die regelmäßige Arbeit in der SINUS-Mathematikwerkstatt und die Teilnahme an Wettbewerben (Sportwettbewerbe, Mathe-Olympiade, Känguru-Wettbewerb).

Kooperationsverträge mit sieben anliegenden Kindertagesstätten bilden für die zukünftigen Schulanfänger/-innen die Grundlage für einen gelingenden Übergang von der Kita in die Schule.

Darin ist die Schule besonders gut

  • inklusives Schulleben und Lernen
  • multiprofessionelle Teamarbeit im Vor- und Nachmittagsbereich
  • gemeinsame Schul- und Unterrichtsentwicklung
  • Ausgestaltung des Übergangs von der Kita in die Schule
  • Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern

Kontakt
Grundschule Lauerholz
Holzvogtweg 18, 23568 Lübeck                                                                

Tel: 0451 - 3886150
E-Mail: schule-lauerholz.luebeck@schule.landsh.de
Website: www.grundschule-lauerholz.de
Schulleitung: Verena Schneider-Prengel
Kontakt Ganztag: Anja Negnal 

 


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Referenzschulnetzwerk "Ganztägig lernen" 2015 - 2016

Voneinander lernen - Qualität weiterentwickeln

24 Ganztagsschulen, 24 innovative Vorhaben, 24 Quellen für Erfahrungswissen – das ist das Netzwerk „Ganztägig lernen“ 2015-2016. Alle Referenzschulen  verbindet eins:

Sie wollen aktiv mit allen Beteiligten den Lebensort Schule gestalten und verändern. Dabei arbeiten sie in Projektgruppen zusammen, tauschen sich aus und entwickeln gemeinsam innovative Ideen für die Gestaltung des Ganztags.

Jede Schule verfolgt dabei ein individuelles Entwicklungsvorhaben, schwerpunktmäßig in den fünf Entwicklungsfeldern des „5x5 der guten Ganztagsschule“: Lernkultur, Schule, Lebensweltorientierung, Öffnung von Schule und Lernende Schule.

Auf den folgenden Seiten können Sie sich über die Schulen und die Schulformen, die Auftaktveranstaltung sowie weitere Netzwerktreffen informieren.

Hier gelangen Sie zum neuen Referenzschulnetzwerk 2015 – 2016.

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Ganztag zwischen den Meeren 2014

 

Gemeinsam Schule machen: Was uns motiviert!

Auch beim diesjährigen Landeskongress „Ganztag zwischen den Meeren“ am 07. November 2014 kamen etwa 250 Aktive aus Ganztagsschulen, Vereinen, Verbänden und Kommunen auf Einladung des Ministeriums für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein, des Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein und der Serviceagentur "Ganztägig lernen" Schleswig-Holstein zusammen.

Der sechste Landeskongress stand unter dem Thema „Gemeinsam Schule machen – was uns motiviert!“. Hierzu wurden Fragen gestellt, Impulse gegeben und Antworten gefunden.

Der Kongress wurde um 14.00 Uhr von Frau Ernst, Ministerin für Schule und Berufsbildung, eröffnet und lockte mit interessanten Wortwechseln, fachlichen Impulsen und vielen guten Beispielen aus der Praxis von Ganztagsschulen und Ihren Kooperationspartner/-innen.

Darüber hinaus waren die Teilnehmenden eingeladen bereits ab 11.00 Uhr über den „Marktplatz der Referenzschulen“ zu streifen. Die 23 Referenzschulen „Ganztägig lernen“ 2013/2014 stellten Ihre Arbeit vor, gaben Ein- und Ausblicke auf abgeschlossene und anstehende Projekte und kamen mit den Besucherinnen und Besuchern darüber ins Gespräch.

 

Die ausführliche Reportage mit Bildern vom Kongress können sie hier einsehen.

Eine Fotogalerie mit Eindrücken der Veranstaltung finden Sie hier.

Den Programmablauf können Sie weiterhin hier einsehen.

Der Programmflyer steht ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Die Kongressangebote finden Sie auf den Seiten

Ihr Team der Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Schleswig-Holstein

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Fachtagung "Bildungslandschaften zwischen den Meeren - Beteiligungskultur entwickeln!"

Fachtagung "Bildungslandschaften zwischen den Meeren - Beteiligungskultur entwickeln!"

Am 02. April 2014 findet unsere 6. landesweite Fachtagung zum Thema „Bildungslandschaften zwischen den Meeren – Beteiligungskultur entwickeln!“ statt und wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein.

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...über den Schulhof hinaus

Schule gemeinsam mit Partnern gestalten

Wie kann sich Schule für außerschulische Partner, den Stadtteil und die Kommune öffnen? Welchen Nutzen ziehen die Schule, die Kooperationspartnerinnen und -partner und vor allem die Kinder und Jugendlichen aus dieser Zusammenarbeit? Welche Rolle können Ganztagsschulen bei der Gestaltung von Bildungslandschaften spielen?

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Schule verändern - kooperieren

Die Herbstakademie bietet das, was im Tagesgeschäft häufig zu kurz kommt: Zeit für intensives inhaltliches Arbeiten mit Kolleginnen und Kollegen. „Schule verändern - kooperieren“ ist das Motto der zweitägigen Veranstaltung. 

Auf der Grundlage Ihrer Entwicklungsfragen gestaltet das Referententeam den Ablauf der Veranstaltung. Sie kommen mit einer Projektidee und gehen nach zwei Tagen mit einem fertigen Handlungskonzept nach Hause.

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Bildungspartner Musikschule - mit Pauken und Trompeten

Franz Michael Deimling (Kreismusikschule Plön),
Willi Neu (Kreismusikschule Schleswig-Flensburg)
Vortrag in einem Workshop beim Ganztag zwischen den Meeren 2011

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Bildung räumlich verstehen, planen und gestalten: Bildungslandschaften heute

Prof. Dr. Stefan Maykus (Hochschule Osnabrück)
Vortrag in einem Fachforum beim Ganztag zwischen den Meeren 2011

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Zusammenarbeit unterschiedlicher Berufskulturen an Ganztagsschulen

Dr. Karsten Speck, Universität Potsdam
(heute Professor an der Universität Oldenburg)
Vortrag vom 14.01.2010
 
im Rahmen der Ringvorlesung "Ganztägig lernen - Ein Thema für Ganztagsschulen, Schulsozialarbeit und außerschulische Partner/-innen"
organisiert durch die Serviceagentur „Ganztägig lernen“ und das Institut für Pädagogik, Philosophische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität Kiel

 

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Multiprofessionelle Zusammenarbeit im Ganztag

Prof. Dr. Speck, Universität Oldenburg

Hauptvortrag beim Ganztag zwischen den Meeren 2011

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Fünfte landesweite Fachtagung "Bildung gemeinsam verantworten! Bildungslandschaften zwischen den Meeren"

Wir laden Sie herzlich ein, an unserer fünften landesweiten Fachtagung zur Entwicklung lokaler und regionaler Bildungslandschaften am 27.08.2012 von 14.30 -18.00 Uhr in das Haus des Sports in Kiel teilzunehmen.

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Hospitation: Anne-Frank-Schule Bargteheide

Schwerpunktthema: Community Education – Kooperation von Schule und offener Jugendarbeit

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Herbstakademie 2012: Schule verändern - Vielfalt leben

„Ohne Angst verschieden sein können“, wird Theodor Adorno aus dem Jahr 1951 viel zitiert. Dieser Wunsch gilt auch heute:  Kinder wie Erwachsene haben unterschiedliche Begabungen, unterschiedliche kulturelle  Hintergründe, unterschiedliche Interessen und vieles  mehr.

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Herbstakademie

Schule verändern - kooperieren!

Wir laden Sie herzlich zur ersten Herbstakademie der Serviceagentur „Ganztägig lernen“ ein. Die Herbstakademie bietet das, was im Tagesgeschäft häufig untergeht: Zeit für intensives inhaltliches Arbeiten und Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. 

Mit der Herbstakademie soll die Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams gestärkt werden. Vor diesem Hintergrund sprechen wir gezielt Tandems aus dem unterrichtlichen und außerschulischen Bereich an.

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Handreichung

Die Handreichung dient als Arbeitshilfe und erleichtert durch Checklisten die kooperative Qualitätsentwicklung an Ganztagsschulen in Schleswig-Holstein. Sie dient der Analyse schulischer Schlüsselthemen und soll alle Beteiligten an einer Ganztagsschule bei der Weiterentwicklung ihrer Arbeit unterstützen.

Sie entstand 2008 nach intensiver Zusammenarbeit von Wissenschaftler/innen und Praktiker/innen sowie Erprobungen in Schulen in Kooperation zwischen dem Ministerium für Schule und Berufsbildung, dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung und der Serviceagentur "Ganztägig lernen".

Die Materialien zur kooperativen Qualitätsentwicklung können Sie bei uns bestellen oder auf dieser Seite herunterladen. Wenn Sie Unterstützung bei der Einführung in die "Impulse für Qualität - Materialien zur kooperativen Qualitätsentwicklung an Ganztagsschulen in Schleswig-Holstein" wünschen, melden Sie sich bitte bei uns. Bei Bedarf werden entsprechende Termine angeboten.

Die Handreichung ist in Form eines Baukasten-Systems aufgebaut. Neben der einführenden Broschüre beinhaltet sie eine CD mit ausführlichen Arbeitsmaterialien, die in drei Bereiche gegliedert ist.

Abschnitt A: Grundbausteine

Abschnitt B: Qualitätsbereiche

  1. Sozialraumverankerung und Öffnung der Schule
  2. Zusammenarbeit im Team des Ganztages
  3. Individuelle Förderung
  4. Gestaltung von Lernräumen
  5. Lernzeiten und Hausaufgaben
  6. Zeiten im Ganztag und Rhythmisierung
  7. Sprache und Kommunikation
  8. Bewegung und Sport
  9. Ernährung und Gesundheit
  10. Kulturelle Bildung
  11. Bildung für nachhaltige Entwicklung
  12. Eltern im Ganztag

Abschnitt C: Planungsschritte

 
 
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Partner/-innen der Serviceagentur

 

 

 

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung setzt sich für Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe junger Menschen ein. Sie stößt mit ihren bundesweiten wie regionalen Programmen Veränderungsprozesse im Bildungsbereich an: in Kindergärten und Schulen, beim Übergang in den Beruf, in der Familien- oder Jugendpolitik.

Als gemeinnützige GmbH arbeitet sie mit öffentlichen wie privaten Mitteln und beschäftigt bundesweit rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. www.dkjs.de


 

Auf dem Portal der Landesregierung Schleswig-Holstein finden Sie zahlreiche Informationen und Links, unter anderem zum

Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

 

 

 

sowie zum

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren.

 

 

 

 

Beide Ministerien sind Kooperationspartner der Serviceagentur "Ganztägig lernen" Schleswig-Holstein.

Aktuelle Informationen über Ganztagsschulen in Schleswig-Holstein finden Sie vor allem auf der Sonderseite Ganztagsschule im Bildungsportal Schleswig-Holstein.


 

Mit folgenden Partner/-innen hat das Bildungsministerium des Landes Schleswig-Holstein Rahmenvereinbarungen über die Zusammenarbeit im Rahmen von Ganztags- und Betreuungsangelegenheiten geschlossen:

Landessportverband Schleswig-Holstein e.V.

Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Schleswig-Holstein e.V. (LKJ)

Landesjugendring Schleswig-Holstein­

Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins e.V.

LandFrauenVerband Schleswig- Holstein e.V.

Landesmusikrat Schleswig-Holstein

Allgemeiner Deutscher Tanzlehrerverband

 

 

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